Ist Weinen im Wind eine Krankheit?

Ist Weinen im Wind eine Krankheit?

Aufgrund des jüngsten Schneefalls sind die Temperaturen gesunken und viele Menschen spüren Tränen im Wind. Bei den meisten Menschen treten jedoch keine offensichtlichen anormalen Symptome auf, wenn sie im Wind Tränen vergießen, und die Augen jucken nicht und werden auch nicht rot. Viele Menschen fragen sich, ob es sich dabei um eine Krankheit handelt?

Was sind die Gründe für Tränen im Wind?

1. Tränenkanalverstopfung

Der Tränenkanal befindet sich am inneren Augenwinkel. Ist der Tränenkanal einmal blockiert oder verengt, ziehen sich die umgebenden Muskeln bei Stimulation durch äußere Kräfte zusammen oder verkrampfen sich. Dadurch verschlimmert sich die Blockade des Tränenkanals und die abgesonderten Tränen können nicht mehr ungehindert in die Nasenhöhle fließen, was zu Tränenfluss führt.

2. Augenentzündung

Eine Entzündung des Tränenkanals und des umgebenden Augengewebes kann auch zu einer Verengung oder Verstopfung des Tränenkanals führen und dadurch die Tränenabflussfunktion behindern, wie beispielsweise bei Trachom, chronischer Konjunktivitis, allergischer Konjunktivitis usw. Bei Windreizung nimmt die Tränensekretion zu, was zu einem Überlaufen der Tränen führt.

3. Trockene Augen

Menschen mit trockenen Augen haben einen instabilen Tränenfilm. Bei Stimulation durch äußeren Wind denken die Augen reflexartig, dass ein Fremdkörper eingedrungen sei, was zu reflexartigem Tränenfluss führt.

4. Schlechte Laune

Wenn Sie über längere Zeit in einer depressiven Stimmung sind, wird das autonome Nervensystem in Ihrem Körper instabil, was dazu führt, dass Ihre Augen bei Stimulation durch den Wind tränen. Darüber hinaus reizen die Schadstoffe in Zigaretten und Alkohol bei Menschen, die über einen längeren Zeitraum rauchen und trinken, das Augengewebe und führen häufiger zu Tränenfluss.

Ist Weinen im Wind eine Krankheit?

Das Aier Eye Hospital der Universität Tianjin weist darauf hin, dass es sich bei Tränen im Wind im Allgemeinen um ein normales physiologisches Phänomen handelt und keiner Behandlung bedarf, wenn es lediglich durch äußere Reize verursacht wird.

Wenn jedoch neben dem Tränenfluss auch ein Fremdkörpergefühl, Rötungen und Trockenheit der Augen sowie eine vermehrte Augensekretion auftreten, die ständig gewischt werden muss, handelt es sich um eine krankhafte Erscheinung.

Wie kann man Tränen im Wind verhindern?

Achten Sie auf die persönliche Augenhygiene und versuchen Sie, Ihre Augen nicht mit den Händen zu reiben.

Teilen Sie persönliche Gegenstände wie Waschbecken und Handtücher nicht mit anderen, um die Verbreitung von Trachom, Bindehautentzündung usw. zu vermeiden.

Wenn Sie bei windigem Wetter nach draußen gehen, können Sie eine Schutzbrille tragen, um Wind und Sand abzuhalten und Reizungen der Augen zu reduzieren.

Führen Sie einen gesunden Lebensstil, vermeiden Sie übermäßige Belastung der Augen und langes Aufbleiben und legen Sie regelmäßig heiße Kompressen auf die Augen, um die Durchblutung der Augen zu verbessern.

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