Autor: Zhang Hao, Chefarzt, China Rehabilitation Research Center (Beijing Boai Hospital) Gutachter: Wan Weiqing, Chefarzt, Beijing Tiantan Hospital, Capital Medical University Ein Hirntrauma ist eine schwere Verletzung, die bei den Patienten zahlreiche Probleme verursachen kann. Die Rehabilitationsbehandlung ist ein komplexer und langwieriger Prozess. Wissen ist für Patienten und ihre Familien von entscheidender Bedeutung. Das Würge- und Hustenphänomen, das bei Patienten mit einem Hirntrauma beim Essen auftritt, ist oft besorgniserregend. Der Hauptgrund für dieses Phänomen ist, dass der Schluckreflex im Rachen des Patienten beeinträchtigt ist. Unter normalen Umständen kann der Schluckreflex dafür sorgen, dass die Nahrung problemlos in die Speiseröhre gelangt. Nach einem Hirntrauma kann der Patient jedoch einen verzögerten oder abnormalen Schluckreflex aufweisen, wodurch die Nahrung versehentlich in die Atemwege gelangt und Erstickungs- und Hustenanfälle verursacht werden. Dies beeinträchtigt nicht nur das Essverhalten des Patienten, sondern kann auch zu schweren Komplikationen wie einer Lungeninfektion führen. Um diesem Problem zu begegnen, ergreift das medizinische Personal in der Regel Maßnahmen wie das Einlegen einer Magensonde, einer Dünndarmsonde oder einer Gastrostomie, um die Nahrungsaufnahme des Patienten sicherzustellen. Parallel wird durch professionelles Schlucktraining, wie zum Beispiel die Stimulation des weichen Gaumens mit Eiswürfeln und die manuelle Stimulation der Zungenwurzel, die Schluckfunktion des Patienten schrittweise wiederhergestellt. Wenn die autonome Schluckfähigkeit des Patienten ein gewisses Maß erreicht hat, können Hilfsmaßnahmen wie Magensonden schrittweise entfernt werden. Um das Erstickungsrisiko zu verringern, sollten Patienten mit einem Hirntrauma auch beim Essen auf eine angepasste Körperhaltung achten. Patienten, die in der Lage sind, aufrecht zu sitzen, wird empfohlen, beim Schlucken Kopf und Kiefer möglichst nah an der Brust zu halten und den Atem anzuhalten, um einen ungehinderten Nahrungstransport in die Speiseröhre zu gewährleisten. Nach dem Schlucken der Nahrung müssen Sie einen leeren Schluck durchführen, um die Nahrungsreste im Rachenraum zu beseitigen. Bei bettlägerigen Patienten sollte das Kopfende des Bettes um 30 Grad angehoben werden und der Patient sollte auf der gesunden Seite liegen, um das Erstickungsrisiko zu verringern. Darüber hinaus müssen Temperatur und Konsistenz der Lebensmittel streng kontrolliert werden. Das Essen sollte nicht zu heiß oder zu kalt sein, um eine Reizung des Halses des Patienten zu vermeiden. Gleichzeitig sollten glatte, nicht klebrige Nahrungsmittel wie Eiercreme, Joghurt usw. ausgewählt werden, um die Erstickungsgefahr zu verringern. Abbildung 1 Original-Copyright-Bild, keine Erlaubnis zum Nachdruck Nach einer Hirnverletzung leiden Patienten häufig an einer Reihe von motorischen Funktionsstörungen. Zu diesen Problemen zählen unter anderem Lähmungen, Dystonie, Gleichgewichtsstörungen, unwillkürliche Bewegungen und eine abnormale Körperhaltung. Lähmungen zählen zu den häufigsten Bewegungsstörungen und äußern sich vor allem in einer eingeschränkten Beweglichkeit einer oder beider Gliedmaßen. Ein abnormaler Muskeltonus kann dazu führen, dass die Muskeln des Patienten steif oder schwach werden und sich entspannen, was die normale Bewegung beeinträchtigt. Unwillkürliche Bewegungen sind durch die Unfähigkeit des Patienten gekennzeichnet, seine Muskelaktivitäten und unbewussten Bewegungen zu kontrollieren. Eine abnormale Haltungskontrolle kann dazu führen, dass der Patient unsicher sitzt oder steht oder sogar stürzt. Basierend auf diesen motorischen Funktionsproblemen entwickeln Rehabilitationstherapeuten individuelle Rehabilitationspläne. Bei gelähmten Patienten werden die motorischen Fähigkeiten durch Physiotherapie, Ergotherapie und andere Maßnahmen schrittweise wiederhergestellt. Zur Physiotherapie gehören Elektrostimulation, Massage usw., die darauf abzielen, die Muskelkontraktion und die Durchblutung zu fördern. Ergotherapie trainiert die Motorik und Koordination der Patienten durch praktische Aktivitäten im Alltag. Bei Patienten mit abnormalem Muskeltonus wird der Muskeltonus durch Medikamente, physikalische Therapie oder eine Operation reguliert. Bei Patienten mit Gleichgewichtsstörungen und abnormaler Haltungskontrolle werden die Symptome durch Gleichgewichtstraining, Haltungskorrektur und andere Methoden verbessert. Zusätzlich zu den motorischen Funktionsstörungen können bei Patienten mit einem Hirntrauma auch Haltungsstörungen wie eine Wirbelsäulenverkrümmung und Kreislaufen auftreten. Diese Beeinträchtigungen sind auch auf Anomalien der Muskelkraft und des Muskeltonus des Patienten zurückzuführen. Während der Rehabilitationsbehandlung achten die Therapeuten genau auf Veränderungen in der Körperhaltung des Patienten und verwenden Hilfsmittel wie Haltungsspiegel, um den Patienten daran zu erinnern, seine Haltung anzupassen. Gleichzeitig wird die Muskelkraft des Patienten durch Stimulation, Aktivität und andere Methoden gestärkt, sodass er eine normale Körperhaltung beibehalten kann. Abbildung 2 Original-Copyright-Bild, keine Erlaubnis zum Nachdruck Es gibt viele Faktoren, die die funktionelle Genesung von Patienten mit einem Hirntrauma beeinflussen. Dabei sind die Schwere und der Ort der Verletzung wichtige Faktoren, die die Prognose des Patienten bestimmen. Je schwerer die Verletzung und je kritischer die Stelle, desto schwieriger wird die Genesung des Patienten. Darüber hinaus wirken sich Faktoren wie die Rechtzeitigkeit der Behandlung, der Bildungsstand und das Alter des Patienten sowie die Unterstützung durch die Familie ebenfalls auf seine Genesung aus. Daher muss das medizinische Personal diese Faktoren während der Rehabilitationsbehandlung umfassend berücksichtigen und individuelle Rehabilitationspläne für die Patienten entwickeln. Bei Patienten mit einem Hirntrauma und ihren Angehörigen müssen beim Training zur funktionellen Wiederherstellung mehrere Aspekte beachtet werden. Die Patienten müssen die Anweisungen des Arztes strikt befolgen und eine gute Compliance gewährleisten, während gleichzeitig die Sicherheit des Trainingsprozesses gewährleistet und wissenschaftliche Methoden befolgt werden. Familienmitglieder sollten nicht alles für den Patienten tun, ihm aber die notwendige Hilfestellung geben, wenn der Patient Schwierigkeiten hat, die Aufgabe zu erledigen, um Stürze zu vermeiden. Bei Patienten mit kognitiven Beeinträchtigungen müssen die Familienmitglieder sie daran erinnern und ihnen dabei helfen, die Trainingsaufgaben rechtzeitig zu erledigen. Außerdem müssen sie die Patienten dazu ermutigen, das Training im Rahmen ihrer Fähigkeiten selbstständig abzuschließen. |
>>: Hämodialyse: Wie trainiert man? Worauf muss ich achten?
Nierenfunktionstests und Nierenfarbultraschall si...
Was ist die Website des Goucher College? Das Gouch...
Experte dieses Artikels: Huang Shan, stellvertret...
Ananas ist die häufigste tropische Frucht in unse...
Der Fischmagen, auch Fischbauch oder Fischleim ge...
Lange aufbleiben, um auf dem Telefon zu surfen, s...
Gerste und rote Bohnen können als gesunde Nahrung...
1. Gesamtsituation des inländischen Mobiltelefonm...
Was brauchen wir im Sommer? Klimaanlage, nein! Ka...
Haben Sie schon einmal köstliches Essen genossen ...
Apropos Chestnut 590-Brei: Ich glaube, jeder kenn...
Wasserhyazinthe, auch als Wasserhyazinthe bekannt...
Radieschen sind nicht nur ein beliebtes und gern ...
Das Trinken von Orangenschalen in Wasser ist übli...