Aufgrund schwerer Nierenschäden können Dialysepatienten Stoffwechselendprodukte und überschüssiges Wasser nicht normal ausscheiden. Ihr Körper befindet sich über lange Zeit in einem komplexen pathophysiologischen Zustand, wodurch das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung stark steigt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mittlerweile die häufigste Todesursache bei Dialysepatienten und stellen eine ernste Bedrohung für das Leben und die Gesundheit der Patienten dar. Daher ist es für Dialysepatienten von entscheidender Bedeutung, wirksame Methoden zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu beherrschen. Dialysepatienten müssen die folgenden 3 wichtigen Punkte beachten. Kontrollieren Sie Ihren Blutdruck streng 1. Die Bedeutung der Blutdruckkontrolle: Bluthochdruck ist ein wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere für Dialysepatienten. Die Nieren von Dialysepatienten können den Blutdruck nicht normal regulieren. In Verbindung mit Faktoren wie Wasser- und Natriumretention im Körper und einem Ungleichgewicht des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) kann leicht Bluthochdruck auftreten. Langfristig erhöhter Bluthochdruck die Belastung des Herzens, schädigt die Wände der Blutgefäße, beschleunigt den Prozess der Arteriosklerose und erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie koronarer Herzkrankheit, Herzinsuffizienz und Schlaganfall. Studien haben gezeigt, dass bei Dialysepatienten das Sterberisiko durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit jedem Anstieg des systolischen Blutdrucks um 20 mmHg um etwa 50 % steigt. 2. Kontrollmethode: Dialysepatienten sollten ihren Blutdruck regelmäßig, mindestens 2-3 Mal pro Woche, messen, um Veränderungen ihres Blutdrucks zu erkennen. Verwenden Sie blutdrucksenkende Medikamente unter ärztlicher Anleitung mit Bedacht. Zu den häufig verwendeten blutdrucksenkenden Medikamenten gehören Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer (ACEI), Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARB), Kalziumkanalblocker, Beta-Rezeptorblocker usw. Diese Medikamente können den Blutdruck senken und durch verschiedene Wirkmechanismen das Herz und die Blutgefäße schützen. Beispielsweise können ACEI und ARB nicht nur den Blutdruck senken, sondern auch die Proteinurie reduzieren und die Verschlechterung der Nierenfunktion verzögern. Kalziumkanalblocker können die Blutgefäße erweitern, den peripheren Gefäßwiderstand verringern und so den Blutdruck senken. Gleichzeitig sollten Patienten auf die Kontrolle ihrer Wasseraufnahme achten, um Bluthochdruck durch Wasser- und Natriumretention zu vermeiden. Halten Sie sich an den Trinkplan, den Ihr Arzt Ihnen verordnet hat. Die tägliche Trinkmenge beträgt grundsätzlich die Harnmenge des Vortages plus 500 ml. Darüber hinaus kann eine salzarme Ernährung mit einer täglichen Salzaufnahme von nicht mehr als 5 Gramm und eine Reduzierung der Natriumaufnahme dazu beitragen, die Wasser- und Natriumretention zu verringern und den Blutdruck zu stabilisieren. Anämie aktiv korrigieren 1. Der Zusammenhang zwischen Anämie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Dialysepatienten leiden häufig an Anämie, die auf eine verminderte Produktion von Erythropoietin durch die Nieren zurückzuführen ist, was zu einer unzureichenden Produktion roter Blutkörperchen führt. Darüber hinaus können Faktoren wie Blutverlust während der Dialyse und ein Mangel an blutbildenden Rohstoffen wie Eisen und Folsäure eine Anämie verschlimmern. Durch Anämie ist die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff zu transportieren, verringert und das Herz muss härter arbeiten, um den Sauerstoffbedarf des Körpers zu decken. Dies erhöht die Belastung des Herzens und führt zu einer Myokardhypertrophie. Eine langfristige Anämie kann auch eine Koronararterieninsuffizienz verursachen, wodurch das Risiko von Herzrhythmusstörungen und Herzversagen steigt. 2. Korrekturmethode: Dialysepatienten sollten regelmäßig Bluttests durchführen lassen und den Hämoglobinspiegel überwachen. Die Behandlung sollte je nach Ursache und Schweregrad der Anämie unter ärztlicher Anleitung erfolgen. Zu den üblichen Behandlungen gehört die Einnahme von Erythropoietin, Eisenpräparaten, Folsäure und Vitamin B12, allesamt blutbildende Rohstoffe. Erythropoietin kann die Hämatopoese im Knochenmark stimulieren und die Produktion roter Blutkörperchen steigern. Eisen ist ein wichtiger Rohstoff für die Produktion von Hämoglobin. Eisenmangel beeinträchtigt die Hämoglobinsynthese. Daher müssen Dialysepatienten ausreichend Eisen ergänzen, was oral oder intravenös erfolgen kann. Folsäure und Vitamin B12 sind an der Produktion roter Blutkörperchen beteiligt. Ein Mangel kann auch zu Anämie führen und erfordert eine entsprechende Nahrungsergänzung. Gleichzeitig können Patienten mehr eisen- und eiweißreiche Nahrungsmittel wie mageres Fleisch, Fisch, Eier, Bohnen usw. zu sich nehmen, was zur Linderung der Anämie beiträgt. Sinnvolle Einstellung der Blutfette 1. Gefahren einer Dyslipidämie: Dialysepatienten leiden häufig an einer Dyslipidämie, die sich hauptsächlich in erhöhten Triglyceridwerten und einem verringerten HDL-Cholesterin äußert. Bei einer Dyslipidämie können sich Lipide in den Wänden der Blutgefäße ablagern und dort atherosklerotische Plaques bilden. Diese verengen und verhärten die Blutgefäße und erhöhen so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese Plaques können auch reißen, was eine Thrombose auslösen und zu schweren kardiovaskulären Ereignissen wie akutem Herzinfarkt und Hirninfarkt führen kann. 2. Anpassungsmethode: Dialysepatienten sollten ihre Blutfette regelmäßig überprüfen, in der Regel alle 3-6 Monate. Je nach Blutfettsituation wird unter ärztlicher Anleitung eine lipidsenkende Behandlung durchgeführt. Bei Patienten mit leichten Blutfettwertabweichungen können die Blutfettwerte durch eine Anpassung der Ernährung und des Lebensstils kontrolliert werden. Reduzieren Sie die Aufnahme von gesättigten Fettsäuren und Cholesterin, vermeiden Sie den Verzehr von tierischen Innereien, frittierten Lebensmitteln, Sahne usw.; Erhöhen Sie die Aufnahme ungesättigter Fettsäuren, indem Sie beispielsweise mehr Tiefseefisch, Nüsse usw. essen. Gleichzeitig können Sie Ihren Trainingsumfang angemessen steigern und mindestens 150 Minuten pro Woche aerobe Übungen mittlerer Intensität durchführen, z. B. zügiges Gehen, Joggen, Schwimmen usw. Dies trägt dazu bei, den HDL-Cholesterinspiegel zu erhöhen und die Blutfettwerte zu senken. Patienten mit schwerer Dyslipidämie müssen mit lipidsenkenden Medikamenten behandelt werden. Zu den häufig verwendeten Lipidsenkern gehören Statine, Fibrate usw. Statine senken hauptsächlich den Cholesterinspiegel und Fibrate senken hauptsächlich die Triglyceride. Ärzte wählen geeignete Medikamente auf der Grundlage der spezifischen Situation des Patienten aus. Die Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Dialysepatienten muss unter verschiedenen Gesichtspunkten angegangen werden. Die wichtigsten Punkte sind dabei eine strenge Kontrolle des Blutdrucks, eine aktive Korrektur der Anämie und eine angemessene Anpassung der Blutfette. Um das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung wirksam zu senken, die Lebensqualität zu verbessern und das Leben zu verlängern, sollten die Patienten aktiv an der Behandlung durch den Arzt mitarbeiten, sich regelmäßig untersuchen lassen und gute Lebensgewohnheiten beibehalten, wie beispielsweise mit dem Rauchen aufzuhören, den Alkoholkonsum einzuschränken und regelmäßige Arbeits- und Ruhezeiten einzuhalten. |
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