Was ist ein Magengeschwür? Der Magen kann in vier Regionen unterteilt werden: Kardia, Fundus, Corpus und Pylorus. Zu den peptischen Geschwüren zählen Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre, wobei Zwölffingerdarmgeschwüre häufiger sind. Diese Krankheit kann in jedem Alter und in jeder Region auftreten, am häufigsten tritt sie bei Menschen im Alter von 20 bis 50 Jahren auf. Es kommt häufiger bei Männern als bei Frauen vor (2-5:1). Klinisch gesehen sind Zwölffingerdarmgeschwüre häufiger als Magengeschwüre, wobei das Verhältnis beider etwa 3:1 beträgt. Magengeschwüre sind eine weit verbreitete und häufig auftretende Erkrankung. Warum treten Magengeschwüre auf? Um dieses Problem anzugehen, müssen wir von den beiden Aspekten „Ursache“ und „Anreiz“ ausgehen: Ursachen: 1. Helicobacter pylori-Infektion. Dies ist die Hauptursache für Magengeschwüre. 2. Medikamente. Insbesondere Patienten, die über einen längeren Zeitraum nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (Aspirin, Pyraclostrobin, Ibuprofen, Kopfschmerzpulver, fiebersenkendes und schmerzstillendes Pulver usw.), Glukokortikoide (Phenylbutazon, Prednison usw.), Chemotherapeutika, Antikoagulanzien (Clopidogrel usw.) einnehmen, neigen häufiger zur Entwicklung von Geschwüren. 3. Erblich. Bei manchen Patienten mit Magengeschwüren liegt eine familiäre Vorbelastung mit dieser Erkrankung vor, die mit der Anzahl der Belegzellen zusammenhängt, die Magensäure absondern. 4. Magenentleerungsstörung. Duodenal-gastrischer Reflux verursacht Schäden an der Magenschleimhaut. Eine verzögerte Magenentleerung und eine längere Retention des Speisebreis führen dazu, dass das Gastrin kontinuierlich ausgeschieden wird. Ursachen: 1. Stress (z. B. plötzliche körperliche Reize); 2. Langfristiges Rauchen und Trinken; 3. Langfristiger psychischer Stress, Angstzustände, langes Aufbleiben, unregelmäßige Lebens- und Essgewohnheiten usw. Was sind die Symptome eines Magengeschwürs? Am häufigsten sind „Oberbauchschmerzen“, die rhythmisch, zyklisch und langanhaltend auftreten. Die Schmerzen sind oft dumpf, brennend, aufgebläht, hungrig oder stark. Es gibt auch Menschen ohne Schmerzen (etwa 10 bis 25 %, insbesondere ältere Menschen). Es können auch vermehrter Speichelfluss, Sodbrennen, Übelkeit, Aufstoßen, Brechreiz, Erbrechen und andere Symptome damit einhergehen. Welche Tests sollten bei Magengeschwüren durchgeführt werden? 1. Gastroskopie: die wichtigste Methode zur Diagnose von Magengeschwüren; 2. Röntgenuntersuchung mit Bariummehl; 3. Nachweis einer Helicobacter pylori-Infektion. Welche Gefahren birgt ein Magengeschwür? Es können Magengeschwüre mit Blutungen, Magengeschwüre mit Perforation, Pylorusstenose, Obstruktion und Ulkuskrebs auftreten. Wie behandelt man ein Magengeschwür? Keine Panik, wenn Sie ein Magengeschwür haben. Sie können es unter folgenden Gesichtspunkten behandeln: 1. Drogen 1. Protonenpumpenhemmer: häufig verwendetes Omeprazol, Pantoprazol, Rabeprazol, Ilaprazol usw.; 2. Magenschleimhautschutzmittel: Aluminiumcarbonat-Magnesium-Kautabletten (Gel), Natriumbicarbonat-Tabletten, Sucralfat-Tabletten usw.; 3. Zur regelmäßigen Behandlung von Helicobacter pylori wird derzeit üblicherweise die „Vierfachtherapie“ (Protonenpumpenhemmer + Amoxicillin + Clarithromycin + Wismut) verwendet. 2. Lebensstil und Ernährung 1. Essen Sie regelmäßig, nicht zu schnell und vermeiden Sie, zu satt oder zu hungrig zu sein. 2. Die Rauch- und Alkoholentwöhnung ist ein wichtiger Teil der Behandlung. 3. Seien Sie vorsichtig bei der Einnahme von Medikamenten, die „den Magen schädigen“, wie beispielsweise den oben genannten entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten sowie Hormonpräparaten. 4. Sorgen Sie für eine stabile Stimmung, lindern Sie Ängste, bleiben Sie gut gelaunt und treiben Sie moderate körperliche Betätigung. 3. Chirurgie Eine chirurgische Behandlung sollte in Fällen einer akuten Ulkusperforation, einer narbigen Pylorusobstruktion, eines Ulkus und einer Blutung, die nicht auf eine medizinische Behandlung angesprochen haben, eines hartnäckigen Ulkus, das nicht immer wieder heilt, und einer Magengeschwür-Krebserkrankung in Betracht gezogen werden. Tipps: Die Prognose der meisten Geschwüre ist nach regelmäßiger klinischer Behandlung gut. Wenn bei Ihnen Symptome einer „Magenerkrankung“ auftreten, suchen Sie bitte rechtzeitig einen Arzt auf. Glauben Sie nicht an Volksheilmittel oder Geheimrezepte. Normalerweise ist keine vorbeugende Behandlung erforderlich. |
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