Bei jungen und mittelalten Menschen steigt die Wahrscheinlichkeit, an Parkinson zu erkranken. Frühe Diagnose und Behandlung sind der Schlüssel

Bei jungen und mittelalten Menschen steigt die Wahrscheinlichkeit, an Parkinson zu erkranken. Frühe Diagnose und Behandlung sind der Schlüssel

Der 11. April jeden Jahres ist der Welt-Parkinson-Tag. Die Parkinson-Krankheit ist eine häufige neurologische Erkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft. Die meisten Fälle treten nach dem 60. Lebensjahr auf. Heutzutage steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch junge und mittelalte Menschen an Parkinson erkranken. Ärzte sind der Ansicht, dass eine frühzeitige Erkennung und ein frühzeitiges Eingreifen bei der Parkinson-Krankheit von großer Bedeutung sind.

Parkinson tritt häufiger bei jungen Menschen auf

In den letzten Jahren wurde bei immer mehr Menschen mittleren Alters zwischen vierzig und fünfzig Jahren die Parkinson-Krankheit diagnostiziert.

Die Parkinson-Krankheit ist eine degenerative Erkrankung, die durch die Degeneration von Dopamin-sezernierenden Nervenzellen im Gehirn verursacht wird. Die Prävalenzrate der über 65-Jährigen beträgt in meinem Land 1,7 %. Mit der zunehmenden Alterung steigt die Zahl älterer Parkinson-Patienten. Studien haben ergeben, dass die Krankheit bei fast 25 % der Patienten vor dem 65. Lebensjahr und bei 5 bis 10 % der Patienten vor dem 50. Lebensjahr auftritt. In den letzten Jahren ist die Wahrscheinlichkeit, dass junge und mittelalte Menschen an Parkinson erkranken, weiter gestiegen.

Bei Frau Fu, 54, aus Xiamen, Fujian, traten im Jahr 2017 unerklärliche Steifheit und Schwäche der Gliedmaßen auf und sie hatte unsichere Gangarten. Später diagnostizierte der Arzt bei Frau Fu die Parkinson-Krankheit.

Patientin Frau Fu: Meine linke Ferse und meine linke Hand waren steif. Ich habe nicht gezittert, war aber einfach steif. Damals konnte ich es mit Medikamenten kontrollieren, später jedoch nicht mehr. Ich hatte sogar Probleme beim Sprechen und konnte nicht laufen. Ich saß da ​​und konnte nicht aufstehen.

Nach einer Operation zu Beginn des letzten Jahres besserten sich die Symptome von Frau Fu erheblich. Derzeit bestehen grundsätzlich keine größeren Handlungshindernisse.

Zu den frühen Symptomen der Parkinson-Krankheit gehören motorische und nicht-motorische Symptome

Die Parkinson-Krankheit beginnt schleichend und schreitet langsam fort. Zu den frühen Symptomen zählen motorische und nicht-motorische Symptome. Zu den motorischen Symptomen zählen Ruhetremor, auch als „Zittern“ bekannt, sowie Bradykinesie, Muskelsteifheit und Haltungsstörungen.

Mao Wei, Mitglied der Neurologiegruppe der geriatrischen Abteilung der Chinesischen Ärztevereinigung: Wenn Sie beispielsweise feine Bewegungen ausführen, wie etwa Schreiben, Knöpfen, Schnürsenkel binden usw., stellen Sie fest, dass Ihre Hände nicht mehr so ​​flexibel sind und Ihre Bewegungen langsamer geworden sind. Beispielsweise schwingt das Körperglied, bei dem zuerst Symptome auftraten, beim Gehen nicht mehr auf natürliche Weise.

Zu den nicht-motorischen Symptomen können neben den motorischen Symptomen auch sensorische Störungen, Schlafstörungen, autonome Funktionsstörungen, Depressionen usw. gehören.

Mao Wei, Mitglied der Neurologiegruppe der geriatrischen Abteilung der chinesischen Ärztevereinigung: Das spezifischste Problem ist ein Schlafproblem, das wir REM-Schlafverhaltensstörung nennen. Während des Schlafs kommt es zu Schreien oder traumbezogenen Handlungen.

Zu den Ursachen der Krankheit zählen Alter, Genetik und Umwelt.

Zu den Ursachen der Parkinson-Krankheit zählen nach Ansicht von Experten Alter, Genetik und Umwelt. Je jünger der Patient ist, desto größer ist der Anteil genetischer Faktoren an der Krankheitsursache.

Mao Wei, Mitglied der Neurologiegruppe der geriatrischen Abteilung der chinesischen Ärztevereinigung: Die erbliche Parkinson-Krankheit macht etwa 10 bis 15 % der Parkinson-Patienten aus. Auch einige Umweltfaktoren zählen zu den Ursachen der Parkinson-Krankheit. Gab es in der Vergangenheit Kontakt mit Herbiziden oder Pestiziden, in der Vergangenheit Kontakt mit Schwermetallen oder eine Kohlenmonoxidvergiftung?

Darüber hinaus weisen Experten darauf hin, dass bei manchen Patienten die Parkinson-Krankheit auch aufgrund anderer Erkrankungen des Gehirns auftreten kann. So kann es beispielsweise durch eine Schädigung der Hirnstruktur nach einem Hirninfarkt zu einem sekundären Parkinsonismus kommen, der sich ähnlich wie die Parkinson-Krankheit äußert.

Frühe Diagnose und Behandlung sind der Schlüssel

Bei der Parkinson-Krankheit sind eine frühzeitige Erkennung und ein frühzeitiges Eingreifen von großer Bedeutung. Ärzte sagen, dass die Vorbeugung und Behandlung zerebraler Arteriosklerose dazu beitragen kann, der Parkinson-Krankheit vorzubeugen. Wenn Sie an einer chronischen Krankheit wie Bluthochdruck, Diabetes, Hyperlipidämie usw. leiden, müssen Sie die Krankheit gut kontrollieren und behandeln.

Zusätzlich zur medikamentösen und chirurgischen Behandlung empfehlen Ärzte Parkinson-Patienten, in ihrem täglichen Leben regelmäßig Sport zu treiben, um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.

(Quelle: CCTV News Client)

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