Krebs ist ein unvermeidliches Thema im menschlichen Lebensverlauf. Unter ihnen ist der Dickdarmkrebs ein bösartiger Tumor mit weltweit hohen Morbiditäts- und Mortalitätsraten. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation wird jedes Jahr bei mehr als einer Million Menschen Dickdarmkrebs diagnostiziert, und etwa 50 % der Fälle treten in Entwicklungsländern auf. Daher ist es für die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen und die Wahrung der öffentlichen Gesundheitssicherheit von großer Bedeutung, die Hochrisikofaktoren für Dickdarmkrebs zu verstehen und wirksame Screening-Maßnahmen für die Bevölkerung durchzuführen. Zunächst müssen wir die Risikofaktoren für Dickdarmkrebs verstehen. Zu diesen Faktoren zählen vor allem genetische Faktoren, Essgewohnheiten, Lebensstil und so weiter. Genetische Faktoren sind ein wichtiger Risikofaktor für Dickdarmkrebs. Wenn ein direkter Verwandter in der Familie an Dickdarmkrebs erkrankt, erhöht sich das individuelle Erkrankungsrisiko deutlich. Darüber hinaus sind auch die Ernährungsgewohnheiten ein wichtiger Faktor, der das Auftreten von Dickdarmkrebs beeinflusst. Eine übermäßige Aufnahme von rotem Fleisch und Fett sowie eine unzureichende Aufnahme von Gemüse und Obst können das Risiko für Dickdarmkrebs erhöhen. Was den Lebensstil betrifft, können langes Sitzen, Bewegungsmangel und schlechte Gewohnheiten wie Rauchen und Trinken das Risiko für Dickdarmkrebs ebenfalls erhöhen. Nachdem wir die Hochrisikofaktoren für Dickdarmkrebs verstanden haben, können wir ein gezieltes Bevölkerungsscreening durchführen. Zu den wichtigsten Screeningmethoden für Dickdarmkrebs zählen derzeit der Test auf verborgenes Blut im Stuhl, die Koloskopie und die Röntgenuntersuchung mit Bariumeinlauf. Unter diesen ist der Test auf verborgenes Blut im Stuhl eine einfache, nichtinvasive und kostengünstige Screeningmethode, die sich für ein groß angelegtes Bevölkerungsscreening eignet. Die Koloskopie ist derzeit die zuverlässigste Methode zur Diagnose von Dickdarmkrebs. Damit können die Verhältnisse im Darm direkt beobachtet und Tumore oder Polypen frühzeitig erkannt werden. Eine Röntgenuntersuchung mit Bariumeinlauf kann die Morphologie und Struktur des Darms zeigen, was bei der Erkennung von Dickdarmläsionen hilfreich ist. Bei der Durchführung von Bevölkerungsscreenings müssen wir Screening-Strategien auf der Grundlage verschiedener Hochrisikofaktoren entwickeln. Personen mit einer genetischen Vorbelastung wird ab dem 40. Lebensjahr alle 1–2 Jahre eine Darmspiegelung empfohlen. Personen ohne genetische Vorbelastung, aber mit anderen Hochrisikofaktoren, wie etwa einer langfristigen fettreichen Ernährung und langem Sitzen, wird ab dem 50. Lebensjahr alle 1–2 Jahre ein Test auf verborgenes Blut im Stuhl oder eine Darmspiegelung empfohlen. Der Allgemeinbevölkerung wird ab dem 50. Lebensjahr alle 10 Jahre ein Test auf verborgenes Blut im Stuhl oder eine Darmspiegelung empfohlen. Generell stellt Dickdarmkrebs eine ernste Gefahr für die Gesundheit dar. Wir müssen die Risikofaktoren verstehen und wirksame Vorsorgemaßnahmen ergreifen. Gleichzeitig müssen wir auch unseren ungesunden Lebensstil ändern, z. B. den Verzehr von rotem Fleisch und Fett reduzieren, den Verzehr von Gemüse und Obst erhöhen, uns moderat bewegen, mit dem Rauchen aufhören und den Alkoholkonsum einschränken usw., um das Risiko von Dickdarmkrebs zu verringern. Nur so können wir das Auftreten von Dickdarmkrebs wirksam verhindern und kontrollieren, die Lebensqualität der Menschen verbessern und die öffentliche Gesundheitssicherheit gewährleisten. Das Screening und die Prävention von Dickdarmkrebs sind systematische Projekte, die die gemeinsame Beteiligung von Regierung, medizinischen Einrichtungen, Gemeinden und Einzelpersonen erfordern. Die Regierung muss wissenschaftliche Screening-Richtlinien formulieren und die notwendigen Ressourcen und Unterstützung bereitstellen. medizinische Einrichtungen müssen qualitativ hochwertige Screening-Dienste anbieten, um die Genauigkeit und Wirksamkeit des Screenings sicherzustellen; Die Gemeinschaft muss Gesundheitserziehung betreiben, um das Gesundheitsbewusstsein und die Selbstpflegefähigkeiten der Menschen zu verbessern. Einzelpersonen müssen aktiv an Screenings teilnehmen, ihren Gesundheitszustand im Auge behalten und ungesunde Lebensstile aktiv ändern. In diesem Prozess ist jeder von uns Teilnehmer und Nutznießer. Nur wenn wir zusammenarbeiten, können wir das Auftreten von Dickdarmkrebs wirksam verhindern und kontrollieren und unser Leben gesünder und besser gestalten. Wei Changhong |
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