Angina Pectoris ist eine häufige Erkrankung bei Menschen mittleren und höheren Alters, die für den Patienten eine ernsthafte Bedrohung darstellen kann. Daher ist es sehr wichtig, die grundlegenden Konzepte, Symptome, Diagnose, Behandlung, Vorbeugung und Selbsthilfemaßnahmen bei Angina Pectoris zu verstehen. Dieser Artikel vermittelt Ihnen populärwissenschaftliches Wissen zu diesen Bereichen und möchte Ihnen dabei helfen, Angina Pectoris besser zu verstehen und sich in kritischen Momenten selbst retten zu können. 1. Grundkonzept der Angina Pectoris Angina Pectoris ist ein häufiges Symptom der koronaren Herzkrankheit. Dabei handelt es sich um Schmerzen und Beschwerden im Brustkorb, die durch eine unzureichende Blutversorgung des Herzens verursacht werden. Wenn das Herz mehr Blut benötigt, wird durch eine Verengung oder Blockade der Blutgefäße der Blutfluss zum Herzen eingeschränkt, was zu Myokardischämie und Hypoxie führt. Dieser Zustand wird Angina pectoris genannt. Angina pectoris wird normalerweise durch eine koronare Herzkrankheit verursacht, kann aber auch durch andere Faktoren wie Anämie und Herzrhythmusstörungen hervorgerufen werden. 2. Symptome einer Angina Pectoris Die Symptome einer Angina pectoris sind von Person zu Person unterschiedlich, umfassen aber im Allgemeinen Folgendes: Brustschmerzen: Dies ist das häufigste Symptom einer Angina Pectoris. Der Schmerz kann hinter dem Brustbein oder vor dem Herzen lokalisiert sein und sich wie Druck, Enge oder Brennen anfühlen. Engegefühl in der Brust: Engegefühl in der Brust ist ein häufiges Symptom bei Patienten mit Angina Pectoris und geht mit einem Druckgefühl oder Unbehagen in der Brust einher. Kurzatmigkeit: Angina pectoris kann Atembeschwerden oder Kurzatmigkeit verursachen, insbesondere bei körperlicher Anstrengung oder emotionaler Erregung. Schulter- und Nackenschmerzen: Angina pectoris kann manchmal Schulter- und Nackenschmerzen verursachen, da eine unzureichende Durchblutung des Herzens zu einer Reizung der Nervenenden führen kann. Übelkeit und Schwitzen: Während eines Angina-Anfalls können beim Patienten Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und Schwitzen auftreten. 3. Diagnose von Angina Pectoris Um eine Angina pectoris diagnostizieren zu können, muss ein Arzt die Diagnose anhand der Symptome des Patienten und der Ergebnisse einer körperlichen Untersuchung stellen. Hier sind einige Möglichkeiten zur Diagnose einer Angina pectoris: Elektrokardiogramm: Ein Elektrokardiogramm (EKG) misst die elektrische Aktivität des Herzens und hilft Ärzten festzustellen, ob eine Myokardischämie vorliegt. Belastungstest: Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem das Elektrokardiogramm und der Blutdruck während der Belastung überwacht werden und das bei der Diagnose einer Angina pectoris helfen kann. Koronarangiographie: Bei diesem Verfahren wird ein Katheter in die Koronararterien eingeführt, um das Ausmaß und den Ort der Verengung in den Koronararterien zu überprüfen. Nichtinvasive Bildgebungsverfahren wie Echokardiographie und Magnetresonanztomographie können Ärzten dabei helfen, die Struktur und Funktion des Herzens zu untersuchen. 4. Behandlung von Angina Pectoris Zu den Behandlungsmöglichkeiten von Angina pectoris gehören Medikamente, interventionelle Therapie und Operationen. Die Grundlage der Behandlung von Angina Pectoris bildet die medikamentöse Therapie, zu der unter anderem Thrombozytenaggregationshemmer, Betarezeptorenantagonisten, Nitrate usw. gehören. Interventionelle Behandlungen wie die perkutane Ballonkoronarangioplastie und die Stentimplantation können die Koronarstenose lindern und die Blutversorgung des Herzmuskels verbessern. Durch chirurgische Eingriffe wie eine Koronararterien-Bypass-Operation können verengte Abschnitte der Koronararterien umgangen und der Herzmuskel mit neuem Blut versorgt werden. 5. Vorbeugung von Angina Pectoris Zu den Möglichkeiten, einer Angina pectoris vorzubeugen, gehören eine Verbesserung des Lebensstils, die Kontrolle von Risikofaktoren und die Einhaltung der Medikamenteneinnahme. Zur Verbesserung Ihres Lebensstils gehören das Aufhören mit dem Rauchen, Abnehmen, die Kontrolle Ihrer Ernährung und mehr körperliche Aktivität. Zur Kontrolle der Risikofaktoren gehört die Kontrolle des Blutdrucks, des Blutzucker- und Blutfettspiegels sowie die Vermeidung von anhaltendem Stress und Angstzuständen. Die konsequente Einnahme Ihrer Medikamente kann Ihnen dabei helfen, Ihre Angina-Symptome unter Kontrolle zu halten und Anfällen vorzubeugen. 6. Selbsthilfemaßnahmen bei Angina-Anfällen Bei Auftreten einer Angina Pectoris können Patienten folgende Maßnahmen zur Selbsthilfe ergreifen: Aktivität beenden: Beenden Sie sofort die Aktivität, die Sie gerade ausführen, und machen Sie eine Pause. Sublinguale Medikamente: Die sublinguale Einnahme von Medikamenten gegen Angina pectoris wie Nitroglycerin oder schnell wirkenden herzschonenden Tabletten kann dazu beitragen, die Koronararterien zu erweitern und die Blutversorgung des Herzmuskels zu verbessern. Tiefes Atmen: Tiefes Atmen kann den Körper entspannen und Verspannungen lösen. Bleiben Sie ruhig: Vermeiden Sie übermäßigen Stress und Angst und versuchen Sie, Ihren Körper und Geist zu entspannen. Suchen Sie einen Arzt auf: Wenn die Angina Pectoris anhält oder sich die Symptome verschlimmern, suchen Sie so schnell wie möglich einen Arzt auf. Abschluss Ich glaube, dass Sie durch die Einführung dieses Artikels ein tieferes Verständnis von Angina Pectoris haben. Achten Sie unbedingt auf Ihren körperlichen Zustand, suchen Sie rechtzeitig ärztliche Hilfe auf und befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes. Gleichzeitig hoffen wir, dass Sie einen positiven Lebensstil und gesunde Gewohnheiten annehmen können, um dem Auftreten einer Angina Pectoris vorzubeugen. |
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