Künstliche Kniegelenkersatzoperation – das zweite Leben des Kniegelenks

Künstliche Kniegelenkersatzoperation – das zweite Leben des Kniegelenks

Autor: Qu Tiebing, Chefarzt, Beijing Chaoyang Hospital, Capital Medical University

Gutachter: Ren Dajiang, Chefarzt des Siebten Medizinischen Zentrums des Allgemeinen Krankenhauses der Chinesischen Volksbefreiungsarmee

Mit der Alterung der Bevölkerung nimmt die Zahl der Gelenkerkrankungen, insbesondere der Kniegelenkerkrankungen, von Jahr zu Jahr zu, was die Lebensqualität der Patienten erheblich beeinträchtigt. Traditionelle Behandlungen können das Problem oft nicht grundlegend lösen, wohingegen der künstliche Knieersatz als letzte Behandlungsmethode aufgrund seiner erheblichen therapeutischen Wirkung von vielen Patienten mit Gelenkerkrankungen gelobt wird.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei einer Knieersatzoperation um einen Eingriff, bei dem das erkrankte Kniegelenk des Patienten teilweise oder vollständig entfernt und durch ein künstliches Gelenk ersetzt wird, um die normale Funktion des Gelenks wiederherzustellen. Diese Technologie entstand im letzten Jahrhundert und ist nach Jahrzehnten der Entwicklung sehr ausgereift. Zu beachten ist, dass es sich bei einem künstlichen Kniegelenkersatz nicht um einen vollständigen Gelenkersatz handelt, sondern um einen Oberflächenersatz, das heißt, die patienteneigene Gelenkstruktur bleibt erhalten und lediglich die geschädigte Gelenkoberfläche wird repariert und ersetzt. Diese Operationsmethode ist nicht nur weniger traumatisch, sondern weist auch eine schnelle postoperative Genesung auf, was die Lebensqualität des Patienten deutlich verbessern kann.

Abbildung 1 Original-Copyright-Bild, keine Erlaubnis zum Nachdruck

Diese Operation eignet sich vor allem für Patienten im Endstadium von Gelenkerkrankungen, darunter senile Osteoarthritis, rheumatoide Arthritis, rheumatoide Arthritis und traumatische Arthritis. Diese Erkrankungen führen häufig zu schweren Gelenkschäden oder sogar zur Unmöglichkeit, die Gelenke zu erhalten. In diesem Fall ist ein künstlicher Knieersatz die beste Behandlungsoption.

Abbildung 2 Original-Copyright-Bild, keine Erlaubnis zum Nachdruck

Die größte Sorge der Patienten und ihrer Angehörigen ist oft die Erfolgsquote der Operation. Tatsächlich ist die Erfolgsquote beim künstlichen Kniegelenkersatz dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Medizintechnik und der zunehmenden Erfahrung der Ärzte sehr hoch. Obwohl jede Operation gewisse Risiken birgt, sind die Risiken eines vollständigen Kniegelenkersatzes relativ gering und das Auftreten von Komplikationen kann durch eine wissenschaftliche präoperative Vorbereitung, sorgfältige chirurgische Eingriffe und eine strikte postoperative Betreuung minimiert werden.

Wenn wir über chirurgische Erfolgsraten sprechen, können wir die individuellen Unterschiede der Patienten und die Bedeutung der postoperativen Genesung nicht außer Acht lassen. Wenn Patienten aktiv am Behandlungs- und Rehabilitationsplan des Arztes mitarbeiten und rechtzeitig Funktionsübungen und Nachuntersuchungen durchführen, können sich die Erfolgsquote der Operation und die Lebensqualität nach der Operation erheblich verbessern.

Obwohl ein vollständiger Knieersatz die Vorteile eines geringeren Traumas und einer schnelleren Genesung bietet, müssen die Patienten der postoperativen Pflege dennoch große Aufmerksamkeit widmen. Nach der Operation müssen die Patienten darauf achten, die Wunde sauber und trocken zu halten, um eine Infektion zu vermeiden. gleichzeitig sollten sie unter ärztlicher Anleitung entsprechende Funktionsübungen durchführen, um die Wiederherstellung der Gelenkfunktion zu fördern. Darüber hinaus müssen die Patienten auch auf eine Anpassung ihrer Essgewohnheiten und Lebensführung, eine positive Einstellung und ausreichend Ruhe achten.

Im Hinblick auf die Vorbeugung und Behandlung von Komplikationen sind Thrombosen und Infektionen die häufigsten Komplikationen nach einer Kniegelenkersatzoperation. Die Bildung von Blutgerinnseln hängt mit einem langsamen Blutfluss und einem Zustand der Hyperkoagulabilität nach einer Operation an den unteren Extremitäten zusammen. Obwohl das Risiko von Blutgerinnseln bei bis zu 70 % liegt, kann dieses Risiko durch aktive Präventionsmaßnahmen wie die Einnahme von Antikoagulanzien und das Tragen elastischer Strümpfe deutlich gesenkt werden. Infektionen sind eine der schwerwiegendsten Komplikationen aller chirurgischen Eingriffe. Tritt dieser Zustand auf, beeinträchtigt er die Operationsergebnisse und die Lebensqualität des Patienten erheblich. Daher ist es nach der Operation notwendig, die Körpertemperatur, den Wundzustand usw. des Patienten genau zu beobachten und sofort Behandlungsmaßnahmen zu ergreifen, wenn Anzeichen einer Infektion festgestellt werden.

Zur Behandlung einer postoperativen Infektion können je nach Schwere der Infektion und den spezifischen Umständen unterschiedliche Methoden gewählt werden. Leichte Infektionen können mit einer konservativen Behandlung kontrolliert werden; Bei schweren Infektionen kann die Entfernung des künstlichen Gelenks und eine erneute Operation erforderlich sein. Obwohl Revisionsoperationen komplex und riskant sind, steigen ihre Erfolgsraten mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Medizintechnik und der zunehmenden Erfahrung der Ärzte.

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