Schnarchen im Schlaf mag wie eine triviale Angelegenheit klingen und viele Menschen halten es sogar für ein Zeichen für einen guten Schlaf. Dies ist jedoch nicht der Fall. Schnarchen beeinträchtigt nicht nur die eigene Schlafqualität, sondern kann auch die Ruhe der Umgebung stören und sogar gesundheitliche Risiken bergen. Wenn Sie unter Schnarchen im Schlaf leiden, können Sie die folgenden Methoden ausprobieren. 1. Anpassung der Lebensgewohnheiten Ändern Sie Ihre Schlafposition Die meisten Menschen schnarchen, wenn sie auf dem Rücken liegen. Diese Haltung führt dazu, dass die Zunge nach hinten fällt und die Atemwege verengt werden, was zu Schnarchen führt. Versuchen Sie, auf der Seite zu schlafen. Verwenden Sie ein Kissen, um die Position beizubehalten. Wenn Sie auf der Seite liegen, sind Ihre Atemwege freier und Ihr Schnarchen wird deutlich verbessert. Studien haben beispielsweise ergeben, dass das Schlafen auf der Seite das Schnarchen um 30 bis 50 % reduzieren und auch die Häufigkeit von Schlafapnoe verringern kann.
Fettleibigkeit ist einer der wichtigsten Faktoren, die Schnarchen verursachen. Eine übermäßige Fettansammlung im Nacken kann die Atemwege zusammendrücken und eine Verengung der Atemwege verursachen. Schnarchen kann durch Gewichtskontrolle mittels richtiger Ernährung und moderater körperlicher Betätigung sowie durch die Reduzierung von Fettansammlungen im Nackenbereich wirksam gelindert werden. Bestehen Sie beispielsweise darauf, jeden Tag aerobe Übungen wie zügiges Gehen, Joggen, Schwimmen usw. zu machen, trainieren Sie jedes Mal länger als 30 Minuten und trainieren Sie 3-5 Mal pro Woche. Kontrollieren Sie gleichzeitig Ihre Kalorienaufnahme, essen Sie mehr Gemüse, Obst und Vollkornprodukte und weniger kalorien- und fettreiche Lebensmittel. Vermeiden Sie Alkohol und Beruhigungsmittel Alkohol und Beruhigungsmittel können die Halsmuskulatur entspannen und das Schnarchen verschlimmern. Vermeiden Sie vor dem Schlafengehen möglichst den Konsum von Alkohol und nehmen Sie nicht willkürlich Schlaftabletten oder andere Beruhigungsmittel ein. Wenn Sie Medikamente gegen Schlaflosigkeit einnehmen müssen, sollten Sie dies unter Anleitung eines Arztes tun. Beispielsweise kann der Alkoholabbau im Körper die Spannung der Halsmuskulatur verringern, ähnlich wie ein entspanntes Gummiband, das die Atemwege nicht mehr normal stützen kann und so Schnarchen verursacht. 2. Verbesserung der Umweltfaktoren Halten Sie die Raumluft feucht Zu trockene Luft kann die Schleimhäute in Nase und Rachen austrocknen, was zu einer Verengung der Atemwege und damit zu Schnarchen führen kann. Durch den Einsatz eines Luftbefeuchters kann die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen erhöht, die Atemwegsschleimhäute feucht gehalten und das Auftreten von Schnarchen reduziert werden. Im Allgemeinen ist es ideal, die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen zwischen 40 % und 60 % zu halten. Sie können ein Hygrometer im Schlafzimmer platzieren, um die Luftfeuchtigkeit im Raum jederzeit zu beobachten und den Einsatz des Luftbefeuchters nach Bedarf anzupassen. Räumen Sie Ihr Schlafzimmer auf Allergene wie Staub, Pollen und Tierhaare im Schlafzimmer können Nasenallergien auslösen, die zu verstopfter Nase und Schnarchen führen. Reinigen Sie das Schlafzimmer regelmäßig, waschen Sie die Bettwäsche und vermeiden Sie es, zu viele Dekorationen und Pflanzen im Schlafzimmer aufzustellen, um das Vorhandensein von Allergenen zu reduzieren. Waschen Sie beispielsweise Ihre Bettlaken, Bettbezüge und Kissenbezüge einmal pro Woche mit heißem Wasser, wobei die Wassertemperatur über 60 °C liegen sollte. Dadurch können Hausstaubmilben wirksam abgetötet und Allergene reduziert werden. 3. Medizinische Intervention Verwendung von Nasensprays Wenn Ihr Schnarchen durch eine verstopfte Nase verursacht wird, können Sie vor dem Schlafengehen ein Nasenspray verwenden. Diese Sprays lassen die Nasenschleimhaut schrumpfen, befreien die Nasenhöhle und reduzieren das Schnarchen. Achten Sie bei der Anwendung von Nasenspray jedoch unbedingt auf die Einhaltung der Gebrauchsanweisung und vermeiden Sie eine langfristige, übermäßige Anwendung, um einen medikamentenbedingten Schnupfen zu vermeiden. Beispielsweise können einige Nasensprays mit Oxymetazolinhydrochlorid eine verstopfte Nase nach der Anwendung schnell lindern, sie sollten jedoch im Allgemeinen nicht länger als eine Woche ununterbrochen angewendet werden. Mundgeräte Bei manchen Menschen, die leicht schnarchen oder unter Erkrankungen wie einem zurückliegenden Unterkiefer leiden, können Mundgeräte zum Einsatz kommen. Dieses Gerät zieht den Unterkiefer nach vorne, weitet den Rachen und reduziert das Schnarchen. Um die Sicherheit und Wirksamkeit der oralen Geräte zu gewährleisten, muss der Einsatz unter Aufsicht eines Facharztes erfolgen. Mundgeräte gibt es in vielen verschiedenen Materialien und Ausführungen. Manche können die Position des Kiefers anpassen, andere können die Zahnstellung korrigieren und zur Verbesserung der Atemwege beitragen. Operation Wenn das Schnarchen durch Erkrankungen wie eine Nasenscheidewandverkrümmung, vergrößerte Mandeln oder vergrößerte Polypen verursacht wird und Ihr Leben und Ihre Gesundheit ernsthaft beeinträchtigt, kann eine chirurgische Behandlung in Betracht gezogen werden. Durch eine Operation können diese anatomischen Anomalien korrigiert und das Schnarchproblem grundlegend gelöst werden. Beispielsweise kann eine Septumplastik eine Nasenscheidewandverkrümmung korrigieren und die Atemwege der Nase freier machen. Durch eine Tonsillektomie kann der Druck auf die Atemwege, der durch vergrößerte Mandeln entsteht, beseitigt werden. Allerdings ist eine chirurgische Behandlung mit bestimmten Risiken und Indikationen verbunden und ein Facharzt muss nach eingehender Untersuchung und Beurteilung die Entscheidung treffen, ob die Operation durchgeführt wird. Schnarchen im Schlaf ist kein unlösbares Problem. Durch die oben genannten Methoden können viele Menschen das Schnarchen wirksam lindern oder sogar ganz loswerden. Wenn das Schnarchen jedoch stark ist oder von Symptomen wie Schlafapnoe begleitet wird, müssen Sie rechtzeitig einen Arzt aufsuchen, um eine professionelle Untersuchung und Behandlung zu erhalten und so Ihre Gesundheit nicht zu beeinträchtigen. |
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